Die Düfte des Herbstes

Kennen Sie den Duft des Herbstes? Er riecht nach nassem Laub, nach Wald und Wind, nach Regen und goldenen Sonnestunden. Doch wie duften wir in diesem Herbst? Die Antwort auf diese Frage gab uns der Parfümpapst Frank Schnitzler.

Die Düfte des Herbstes sind pudrig, wohlig und warm. Die Frische des Sommers mit den spritzigen Zitronen- und Orangendüften wird durch holzige und schwere Düfte ersetzt. Was wir an langen Herbstabenden und dunklen Wintertagen mögen, sind Düfte die uns ein wohlig-warmes Gefühl der Geborgenheit geben. Doch welche Zutaten gehören dafür in einen perfekten Herbstduft? Niemand kann diese Frage besser beantworten als Frank Schnitzler, Gründer der Schnitzler Parfümerien und inzwischen Berater von Beautytempeln wie dem KaDeWe und dem Alsterhaus. Laut Herrn Schnitzler gehören vier Ingredienzien auf jeden Fall zum perfekten Herbstduft dazu:

Weihrauch, Zimt, Amber und Oud.

Natürlich nicht alle auf einmal. Diese kostbaren Inhaltsstoffe müssen innerhalb eines Duftes sehr sparsam verwendet werden und durch die Kombination mit weiteren Essenzen werden traumhafte Düfte kreiert. Oud ist übrigens das Harz des Aloebaums, das erst nach einer Lebenszeit von 25 Jahren von diesem Baum produziert wird. Oud duftet tief und archaisch.

Im Duftbereich gibt es eigentlich keinen wirklichen Trend, wie man ihn aus der Mode kennt. Hier zählt viel mehr: Tragen Sie den Duft der Ihnen gefällt und der Ihre Persönlichkeit unterstreicht. Wenn Sie gerne schwere Düfte tragen, dann sollten Sie diese am Mittag spärlicher verwenden als am Abend. Vor allem wenn Sie beruflich viel mit Menschen in Kontakt sind.

Wenn Sie Ihren liebsten Herbstduft gefunden haben, dann tragen Sie diesen auf Körperstellen auf, an denen das Blut pulsiert: hinter dem Ohr, auf die Pulsader, an der Kniekehle. Geben Sie auch einen kleinen Spritzer auf die Haare und in die Kleidung, das Parfüm hält hier länger als auf der Haut.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim wunderbar duften in diesem Herbst!