Ein wahrer Goldgräberschatz – die Jeans

Ohne den blauen Wunderstoff würde in unseren Kleiderschränken eine riesige Lücke klaffen. Es gibt Menschen die greifen täglich zur Jeans und es gibt Menschen für die ist Jeans eine Wochenendhose. Ganz gleich wie oft Jeans getragen wird. Eines ist so gut wie sicher: Jeder Mensch besitzt mindestens eine Jeanshose – ganz gleich ob Jung oder Alt, Mann oder Frau, Arm oder Reich. Und das kann kaum ein zweites Kleidungsstück von sich behaupten.

Es gibt viele Kleidungsstücke die in der Welt der Mode lauthals für Aufsehen sorgten. Beispielsweise der Minirock oder der Bikini. Doch ein Kleidungsstück vollzog seine Revolution ganz still und heimlich: Die Jeans. Sie schaffte es von der Arbeiterhose bis zur Haut Couture und durchwanderte dabei alle sozialen Gesellschaftsschichten.

Alles begann mit dem in Deutschland geborenen Juden Levi Strauß, der 1947 nach New York ging. Eigentlich wollte Levi Strauß Zelte an Goldgräber verkaufen, doch seine Zelte brachten ihm nicht den erhofften Erfolg. Doch immer wieder hörte Strauß, wie sich die Goldgräber darüber beschwerten, dass ihre Hosen der harten Arbeit nicht standhielten. Levi Strauß begriff schnell und nähte anstatt Zelte Arbeiterhosen aus einem strapazierfähigen Baumwollstoff. Die Jeans war geboren. Levi Strauß entwickelte seine Jeans Hose immer weiter. Er ließ die Nähte mit Nieten verstärken, brachte Gürtelschlaufen und Gesäßtaschen an und erkannte, dass der beste Jeansstoff aus Frankreich, besser gesagt aus Serge de Nimes kam. In diesem Ort wurden Baumwollstoffe in Köperbindungen verarbeitet. Eine Köperbindung verleiht einem Stoff eine noch größere Festigkeit – perfekt also, für eine robuste Arbeiterhose. Doch die Jeans sollte nicht länger nur eine Arbeiterhose bleiben…

Im Zweiten Weltkrieg erreichte gemeinsam mit den Alliierten auch die Jeans Europa und vollzog hier ihren Siegeszug. Bis dato nur als Arbeiterhose im Gebrauch, fanden nach und nach auch Frauen Gefallen an dem strapazierfähigen Stück Stoff. Da erst 1953 die erste Frauenjeans hergestellt wurde, trugen die Frauen einfach Herrenjeans. Dadurch wurde die Jeans zu einem echten Unisex Kleidungsstück. Auch heute ist die Jeans bei Frauen und Männern gleichermaßen beliebt.

In den 70er Jahren wurde die Jeans zum Symbol für Freiheit und Jugendlichkeit. Die Hippies liebten den blauen Wunderstoff und verbrachten Tage damit, ihre Jeans kreativ zu gestalten. Fitness und Freizeit standen in den 80er Jahren an erster Stelle, das durfte die Jeans natürlich nicht fehlen und langsam aber sich war klar: Die Jeans war nun ein absolut alltagstaugliches Kleidungsstück, und konnte  sogar  im Büro getragen werden. Auch die Designer entdeckten den ehemaligen Arbeiterstoff für sich und bahnten der Jeans den Weg auf die internationalen Laufstege.

Heute können wir uns ein Leben ohne Jeans nicht mehr vorstellen. Natürlich hat die Jeans noch immer einen freizeitlichen Charakter – doch gerade das lieben wir ja so an ihr! Bei BAUR finden Sie Jeans für jede Gelegenheit!

Klassische Bootcut Jeans

Klassische Bootcut Jeans von BAUR