Faszination Perle

Perlen üben schon seit Beginn der Menschheit eine große Faszination aus. Sie sind Inhalt vieler Fabeln und Legenden, verschiedenste Mythen ranken sich um diese Schmuckstücke, die aus dem Herzen des Meeres zu kommen scheinen. Was die meisten Menschen so faszinierend finden, ist der einmalige Glanz und die Perfektion der Perlen.

Doch Perle ist nicht gleich Perle, denn es gibt viele verschiedene Qualitäten, die zu Schmuck verarbeitet werden. Beliebt sind natürliche Perlen. Sie entstehen auf natürliche Art und Weise in Muscheln, Austern und Schnecken. Diese bilden aus Perlmutt einen Mantel, mit denen sie Fremdkörper isolieren. Dieser Prozess dauert mehrere Jahre. Nicht jede natürliche Perle eignet sich zur Schmuckherstellung, viele sind grau und glanzlos. Mit ein wenig Glück findet man aber edle Perlen, die wundervoll glänzen.

Bei Zuchtperlen werden absichtlich Fremdkörper in die Muscheln eingesetzt. Durch diese Taktik muss nicht aufwendig nach zufällig gebildeten Perlen gesucht werden. Bekannte Zuchtperlen sind Süßwasserperlen und Salzwasserperlen. Letztere zeichnen sich durch eine besondere Härte und Robustheit aus. Darunter fallen die Akoyaperle in Rose, die Tahitiperle in Tiefschwarz und die Südseeperle in Silbrig-weiß und Gold.

Süßwasserperlen findet man in Seen und Seitenarmen von Flüssen. Süßwasserperlen sind nie ganz rund, sondern mehr reisförmig, was sie in der Formenvielfalt sehr außergewöhnlich macht. Die Farbpalette reicht von Weiß über Rosé bis hin zu Apricot, Lavendel, Silber und Bronze.

Perlen haben eine gute Qualität, wenn sie eine sehr starke und widerstandsfähige Beschichtung aufweisen. Besonders hochwertig ist die Perle, wenn die Oberfläche sehr glatt und ebenmäßig ist. Den Glanz der Perle nennen Fachleute Lüster, je glänzender dieser ist, desto wertvoller ist die Perle.

Übrigens: Je runder eine Perle ist, desto edler ist sie.