Gesunde Pölsterchen

Sind Sie vielleicht gerade in diesem Moment frustriert, weil Sie vorhin nicht mehr in die Jeans reinkamen, die Ihnen im Oktober noch passte? Dann lesen Sie jetzt ganz schnell weiter, denn nach diesem Artikel wird sich Ihre Frustration in ein Wohlgefühl verwandelt haben …

Zugegeben, Plätzchen und Braten haben das ein oder andere Pfündchen hier und da hinterlassen, welches wir auch nach mehr als einem Monat noch nicht wegtrainieren konnten. Die neue Jeans vom Herbst klemmt und im roten Kleid aus dem letzen Sommerurlaub sehen wir aus wie eine Presswurst. Doch endlich können wir aufatmen (aber bitte vorher die zu enge Hose ausziehen, ansonsten fehlt da bald ein Knopf):

Wissenschaftler der Oxford Universität in Großbritannien  haben herausgefunden, dass Fettgewebe am Körper sogar der Gesundheit dienen kann! Der Leiter der Forschungsgruppe sagt dazu folgendes: „Dass die Verteilung des Körperfetts eine Rolle spielt, wissen wir seit längerem. Aber dass Fett am unteren Teil des Körpers geradezu gesundheitsförderlich ist, haben wir erst kürzlich herausgefunden.“

Bedeutet: Fett muss nicht krank machen – es kommt nur darauf an, wo es am Körper sitzt. Bauchfett zum Beispiel ist in jedem Fall schädlich für die Gesundheit, so die Wissenschaftler, da es durch die Abgabe von Fettsäuren Krankheiten am Herzen sowie Diabetes verursacht.

Fettgewebe an den Oberschenkel (wovon wir Frauen ja am häufigsten geplagt sind) schließt genau diese Fettsäuren ein und produziert dabei sogar Hormone, die uns vor Diabetes schützen. Ähnliches gilt für Fettpölsterchen am Po.

Ihre Jeans ist immer noch zu eng? Dann hoffentlich an den Oberschenkeln und nicht am Bauch, denn das ist, wie wir dank den Englischen Wissenschaftlern nun wissen, richtig gesund! Wie wäre es anstatt mit Abnehmen also  einfach mit einer neuen Jeans?